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Geschichte

Indochinakrieg (1946- 1954)

Frankreich versuchte, das inzwischen unabhängige Nordvietnam wieder gehorsam zu machen. Dies führt 1946 zum Ausbruch des Indochinakrieges. 1948 wird in Südvietnam unter französischer Aufsicht eine Gegenregierung eingesetzt. Es folgen jahrelange Guerillakämpfe. Am 07. Mai 1954 gelingt es den Viet Minh unter General Vo Nguyen Giap die Franzosen in der Schlacht von Điện Biên Phủ zu besiegen. Das führt zum Ende der französischen Kolonialherrschaft in Indochina.

Bei der Genfer Konferenz, wird die Teilung Vietnams am 17. Breitengrad beschlossen. Ab dem Tage gibt es die Demokratische Republik Vietnam im Norden, mit der Hauptstadt Hanoi. Und im Süden die Republik Vietnam, mit der Hauptstadt Saigon.

Am 16. Juni 1954 beauftragt der Südvietnamesische Staatschef Bảo Đại den Katholikenführer Ngô Đình Diệm mit der Regierungsbildung, welcher sich im folgenden Jahr selbst zum Staatschef ernannte. Es folgt, dass die durchgeführten Landreformen, der Viet Minh zurückgenommen werden und Studenten und Buddhisten gegen die Regierungspolitik protestieren.

Die USA, wollen verhindern, dass die Regierung gestürzt wird, und verstärken daher ihre Unterstützung für Südvietnam. Es folgt, dass das Land immer mehr im Chaos und Korruption versinkt. Diem wird am 02. November 1963 ermordet. Es folgen dann, mehrere kurze Regierungen.

 

Vietnamkrieg

Die USA provozierten am 30. Juli 1964 einen Zwischenfall im Golf von Tonkin. Bis zu diesem Zeitpunkt waren nur militärische Berater in Südvietnam stationiert. Jedoch haben sie diesen Zwischenfall als Grund für eine massive militärische Aufrüstung genutzt.
Das Ereignis im Golf von Tonkin bildet den Beginn des Vietnamkrieges.
Ab dem Jahre 1965, führen die USA gegen den Norden Vietnams einen systematischen Luftkrieg. Im Süden dagegen operieren Bodentruppen. Bis zum Jahre 1965, eskaliert der Krieg, obwohl die USA, Nordvietnam militärisch überlegen sind.
Den Viet Cong gelingt am 31. Januar 1968 in einer Operation ein politisch wichtiger Sieg. In der Tet- Offensive nehmen die kommunistischen Partisanen Südvietnams Teile Saigon un d anderer Städte ein. Auch die Amerikanische Botschaft in Saigon wurde angegriffen. An dieser Stelle merken die USA, dass die Lage nicht mehr unter Kontrolle scheint, wie angenommen.
Aufgrund von Presseberichten und Bildern (Kriegsgreuel, Massaker, Napalm Opfer), ändert sich auch die öffentliche Meinung in den USA. Daher beschließt die USA 1969, den Abzug der Truppen in mehreren Schritten. Bombardierungen und Luftangriffe, dauern jedoch noch bis zum Jahre 1973 an.
Am 03. September 1969 stirbt der Präsident Nordvietnams Ho Chi Minh. Nachfolger wird Le Duc Tho. Am 28. Januar 1973 vereinbaren Henry Kissinger und Le Duc Tho einen Waffenstillstand. Mit diesem Tag endet die direkte Beteiligung der USA am Vietnamkrieg. Jedoch gehen die Waffenlieferung an Südvietnam weiter. Die Kämpfe zwischen dem Nordvietnam und den Südvietnams gehen weiter. Die Volksbefreiungsarmee erzielt immer weitere Gewinne im Süden. Bis am 30. April 1975 Saigon eingenommen wird. Daraufhin kapitulier Südvietnam bedingungslos.

 

Sozialistische Republik Vietnam

Nord- und Südvietnam werden am 02. Juli 1976 zur Sozialistischen Republik Vietnam vereinigt. Hauptstadt wird Saigon. Die ehemalige Hauptstadt Südvietnams,  Saigon, wird in Ho- Chi- Minh- Stadt umbenannt.
Vietnam marschiert in Kambodscha ein, aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen auf vietnamesischen Gebiet. Am 07. Januar 1979 erobern vietnamesische Truppen die Hauptstadt Kambodschas. Und errichten einen Tag später einen von Vietnam abhängigen „Revolutionären Volksrat“.
Aufgrund der Russland treuen Politik, sowie der Chinesischen Unterstützung der Roten Khmer im Vietnamkrieg provozierte China entlang der Vietnamesisch kambodschanischen Grenze bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Auseinandersetzungen dauerten etwa 4 Wochen und erlitten auf beiden Seiten hohe Verluste. Es gab bei dem Konflikt keinen klaren Sieger. Erst 1989 zog sich Vietnam aus Kambodscha zurück.
Die Regierungspartei führte ab dem Jahre 1986 Reformen durch. Und in den 90er Jahren gab es ein rapides Wirtschaftwachstum und Vietnam wurde wieder in die internationalen Staatengemeinschaft aufgenommen. Die Diplomatische Beziehungen zwischen Vietnam und den USA wurden 1995 aufgenommen. Und ein Jahr später, 1996 hoben die USA das Handelsembargo auf.